# landschaftsbau

Ich bin ergebnisorientiert. Also, wenn ich ein Ergebnis sehe, und das ist geil, dann freue ich mich halt drüber, und dann ist das nicht nur für mich geil, dann ist das für die Firma geil, dann ist es für den Kunden geil. Das ist für alle geil, also läufts.

Mir macht Spaß am Thema Bewässerungstechnik, dass es immer wieder eine neue Herausforderung ist, von Garten zu Garten, man sich immer wieder auf neue Gegebenheiten fokussieren muss, auch wenn das Bauen an sich immer relativ gleich ist, aber für jeden Garten halt doch wieder individuell gestaltet werden muss.

Es ist definitiv nicht so einfach, wie es aussieht. Da steckt jetzt auch schon einige Jahre an Arbeitserfahrung drinne. Die man auch irgendwann mitbringen muss, ist einfach so. Man muss sich wirklich viel aneignen, aber das kann man auch nur, indem man es wirklich einfach mal macht. Also von alleine, von zugucken, kann man sich zwar ein bisschen was abgucken, aber dieses Handwerkliche, diese feinen Handstriche, die muss man wirklich selber üben und einfach machen.

Ich fühle mich brutal unter Stress gesetzt, wenn ich nicht arbeiten kann. Wenn ich hier früher noch anderhalb zwei Stunden durch die Gegend fahren muss, um Material zu organisieren, und erst um zehn auf Baustelle ankomme, bin ich komplett genervt, gestresst, und in dem Moment, wo ich die ersten fünf Minuten gearbeitet habe, fahr ich innerlich so runter. Mein Ruhepuls kehrt wieder ein und ich kann endlich machen und was schaffen. Das ist für mich beruhigend, tatsächlich!

Jeder mit dem ich ein Personalgespräch habe, hat ganz, ganz andere Schwerpunkte, und das macht es irgendwie auch so interessant. Der Eine, der flastert gerne, der mag Steine, und der Nächste, kann sich das überhaupt gar nicht vorstellen. Der, der mag die Pflanzung lieber und schneidet Hecken. Und genau das die Vielfalt, die es so spannend macht. Nicht nur in der Arbeitsvielfalt, was wir da machen müssen, sondern im Umgang mit den Persönlichkeiten. Auch wir haben den Bernhard dabei, der ist, der geht schon Richtung Rente, der Maschinenführer quasi, der sitzt wegen Gott in seinem Bagger drin, und der nächste, der Lukas, der hat seinen Schwerpunkt in der Technik gefunden, der baut die Beregnungsanlagen ein, genau. Und die haben aber auch ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Der Eine, dem ist Geld fast egal, der Nächste, der will wirtschaftlich arbeiten, und dann der wieder Nächste, der mag Zahlen total, und der flegt die Tagesberichte total schön ein und dem Nächsten, den muss man da überzeugen, dass er mal was reinbringt. Also deswegen sind da die Herausforderungen so individuell, so wie die Menschen tatsächlich auch sind. Und da freuen wir uns auch drüber, weil dieser Betrieb da auch sehr viel Energie reinsteckt. Wir stecken da sehr viel Energie rein, auch in so ein familiäres Klima, und da wirklich auch versuchen, jeden abzuholen, wo er steht.

Wir arbeiten hier mit einer Grabenfrese, da das Arbeiten damit erstens deutlich schneller ist und körperschonend ist. Das heißt, wir müssen nicht anfangen, 25, 30, 50 Meter Rohrgräben aufzubuddeln mit dem Spaten, sondern wir können das einfach entspannend mit der Grabenfrese erledigen.

Einer der größten Effekte, die man hat, wenn man draußen arbeitet – du siehst, was du geschafft hast, also das ist immer eine Arbeit, du drehst dich um und schaust, was du gerade gemacht hast, und das ist ein unheimlich befriedigendes und beruhigendes Gefühl am Ende jeden Tages. Und ich sehe das jetzt auch bei meinem Sohn, wenn ich mit dem was zusammen schaffe, wie ich dem dann beibringe, er darf mal mit tragen und so. Das ist ein unheimlich befriedigendes Gefühl und lässt einen einfach ruhig schlafen Abends.